Rinderhalter Felix Hoffahrt aus Lohra ist „Landwirt des Jahres“

Felix Hoffarth aus Lohra in Hessen wird beim CeresAward zum „Landwirt des Jahres 2020“ gekürt. Den bedeutenden Preis in der Landwirtschaft verlieh ihm am 24. März 2021 agrarheute, die führende Fachmedienmarke im Agrarbereich aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, im Rahmen einer Onlineveranstaltung.

München, 24. März 2021 – Felix Hoffarth aus Lohra in Hessen wird beim CeresAward zum „Landwirt des Jahres 2020“ gekürt. Den bedeutenden Preis in der Landwirtschaft verlieh ihm am 24. März 2021 agrarheute, die führende Fachmedienmarke im Agrarbereich aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, im Rahmen einer Onlineveranstaltung.

agrarheute-Chefredakteur Simon Michel-Berger erklärt die Entscheidung: „Unser Sieger hat ein Betriebskonzept, das in allen Bereichen wohl durchdacht ist. Die Produktionssysteme greifen ineinander wie Zahnräder. Die Arbeitsspitzen sind so verteilt, dass alles leistbar bleibt. Dabei hat er die Rentabilität seiner Betriebszweige immer im Blick. Er hat das Kreislaufdenken auf seinem Hof perfektioniert. Damit schafft er Effizienz und Nachhaltigkeit. Er hat ein Händchen und ein Auge für Tiere. Das zeigen nicht nur die Zuchterfolge. Er achtet auf die Haltung und darauf, dass sein Handeln von Außenstehenden verstanden wird. Dabei hat er die Erzeugung von der Aufzucht bis zur Vermarktung selbst in der Hand.“

Wie es in der Begründung der Jury weiter heißt, ist „der Landwirt des Jahres 2020 kein Einzelkämpfer, sondern er wirkt und wirbt aktiv für Kooperationen in und um die Landwirtschaft“. Als Jury für den Gesamtsieger fungierten Simon Michel-Berger, Carsten Matthäus und Markus Pahlke für agrarheute, Alexander Hörmann und Josef Reiter für den Hauptsponsor Deutz-Fahr sowie Linda Kelly, Landwirtin des Jahres 2019. Der „Landwirt des Jahres“ ist mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert. Hoffarth wurde bereits im Dezember zum Sieger in der Kategorie „Rinderhalter“ gekürt. Sponsor in der Kategorie Rinderhalter ist das Unternehmen alltech.

agrarheute, die führende Fachmedienmarke aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag hat den CeresAward 2020 zum siebten Mal verliehen. Für diese hohe Auszeichnung der Landwirtschaft können sich Landwirte aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland in 10 Kategorien bewerben. Corona-bedingt musste die für Oktober 2020 geplante traditionelle „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin mit Kürung der Kategoriesieger und des „Landwirts des Jahres“ verschoben werden. Stattdessen hat agrarheute seitdem nach und nach die 10 Kategoriesieger digital vorgestellt. Am 24. März 2021 wurde aus den Kategoriesiegern bei einer Online-Veranstaltung der Gesamtsieger zum Landwirt des Jahres 2020 gekürt.

Michel-Berger erklärt das Konzept des CeresAwards: „Wir zeichnen damit die Landwirtinnen und Landwirte aus, die ihren Betrieb außergewöhnlich bewirtschaften und dabei Großartiges für die Menschen, die Umwelt und die Tiere leisten. Landwirte sind echte Gestalter.

Heutzutage geht es nicht mehr um die Produktion größtmöglicher Mengen, sondern um die nachhaltige Erzeugung hochwertigster Lebensmittel und um soziale Verantwortung sowie Tier- und Umweltschutz. Wir können stolz sein, dass Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland Lebensmittel unter besonders hohen Tier- und Umweltanforderungen erzeugen. Dies macht aber die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland teurer als in anderen Ländern. Im globalen Agrarmarkt müssen sich die Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland dem Preiskampf mit billigen Importwaren stellen. Mit dem CeresAward wollen wir die Menschen aus der Landwirtschaft auszeichnen, die sich trauen, neue, innovative Wege zu gehen zum Vorteil von uns allen.“

Mehrere Hundert Bewerbungen aus dem In- und Ausland sind im Jahr 2020 für den CeresAward eingegangen. Hoffahrt ist mit 27 Jahren der bisher jüngste Landwirt des Jahres. Aus Hessen gab es mit Michael Dörr bereits im Jahr 2016 einen Landwirt des Jahres. Hoffahrts Vorgängerin für den Preis ist die Unternehmerin Linda Kelly aus Baden- Württemberg.

Alle Siegerinnen und Sieger des CeresAward 2020 im Überblick

  • Ackerbauer: Stefan Leichenauer aus Tengen-Uttenhofen in Baden-Württemberg
  • Biolandwirt: Fritz Wieninger aus Wien, Österreich
  • Energielandwirt: Marius Pötting aus Salzkotten-Scharmede, Nordrhein-Westfalen
  • Rinderhalter und Landwirt des Jahres 2020: Felix Hoffarth aus Lohra, Hessen
  • Geflügelhalter: Christoph Schulz aus Schenkendöbern, Brandenburg
  • Geschäftsidee: Christian Hurni und Simon van der Veer aus Fräschels, Schweiz
  • Junglandwirt: Leo Rösel aus Neukirchen, Bayern
  • Manager: Peter Zens aus Hürth, Nordrhein-Westfalen
  • Schweinehalter: Torsten Roder aus Behren-Lübchin, Mecklenburg-Vorpommern
  • Unternehmerin: Andrea Göhring aus Mengen-Rulfingen, Baden-Württemberg

 

Mehr über den CeresAward und die Finalisten erfahren Sie unter
https://www.facebook.com/ceresaward.landwirtschaft und
https://www.instagram.com/ceresaward2020

Kostenfrei für Ihre Berichterstattung verwenden können Sie die Fotos anbei (© Timo Jaworr für agrarheute).

 

Hintergrund
Allgemein: Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 10.000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt. Hauptsponsor DEUTZ-FAHR stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Namenspatin für den CeresAward ist Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens. Diese Namenspatenschaft drückt aus, dass – egal wie Landwirte heute ihre Betriebe ausrichten – die Grundlage für ihre Arbeit der Boden ist und sein Erhalt im Mittelpunkt verantwortungsvoller Bewirtschaftung steht.

Initiator des CeresAward ist agrarheute, einer der führenden überregionalen Fachtitel für Landwirte im deutschsprachigen Raum aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag.

Ideelle Partner des CeresAward sind: Agentur für Erneuerbare Energien, Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Bundesverband Rind und Schwein e.V., Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher LandFrauenverband (dlv), Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (DLQ) sowie Verband der Landwirtschaftskammern (VLK).

Sponsoren des CeresAward sind der Landtechnikhersteller DEUTZ-FAHR (Hauptsponsor), Alltech (Kategoriesponsor Rinderhalter), CortevaAgriscience (Kategoriesieger Unternehmerin), Horsch (Kategoriesponsor Ackerbauer), Mitas (Kategoriesponsor Junglandwirt), die R+V Versicherung (Kategoriesponsor Energielandwirt), die SELEGGT GmbH (Kategoriesponsor Geflügelhalter), die Landwirtschaftliche Rentenbank (Kategoriesieger Manager) sowie Trelleborg (Kategoriesponsor Geschäftsidee).

Schirmherr des CeresAward ist Joachim Rukwied, Präsident Deutscher Bauernverband (DBV).


Über agrarheute – führende Medienmarke in der Landwirtschaft
agrarheute berichtet als multimediale Medienmarke über alle relevanten Themen aus Politik und Gesellschaft, analysiert Märkte und entdeckt Trends. Die Fachredakteure vermitteln Wissen zu Management, Pflanzenbau, Technik und Tierhaltung. Neben dem führenden Agrarportal, agrarheute.com, ist die Marke gedruckt und live zu erleben.


Über Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH

dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag gehört zu den Top-10 Fachverlagen in Deutschland. Rund 400 Mitarbeiter erwirtschaften mit mehr als 40 Print- und Online-Medien zu Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Landleben über 80 Mio. Euro Umsatz im Jahr. Damit ist dlv europaweit eines der erfolgreichsten Medienhäuser rund um die Themen Landwirtschaft und Natur. Das medienübergreifende Portfolio reicht von Fachzeitschriften und Special Interest Magazinen über Online-Portale, Online-Shops und mobile Apps bis hin zu Veranstaltungen und Marktforschung. Über das internationale Partner-Netzwerk ist dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag unter dem Motto „think global, act local“ in insgesamt 20 Ländern Europas aktiv.

 

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