Wie Digitalisierung die Zukunft der Ernährungswirtschaft (mit)gestaltet: Branchenkongress Farm & Food 4.0 im Rahmen der Grünen Woche 2018

München, 23. Januar 2018 – Er ist der wohl innovativste Kongress im Rahmen der traditionsreichen Grünen Woche: Der Digitalkongress „Farm & Food 4.0“ versammelte am 22. Januar 2018 führende Vertreter der Ernährungs- und Landwirtschaftsbranche zu einem offenen Gedankenaustausch – und zeigte klar auf: Die Digitalisierung ist im Agrar- und Foodbereich das beherrschende Thema. Hauptforderung an die Politik: Ohne den flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland wird die Branche nicht konkurrenzfähig bleiben.

Grußwort Joachim Rukwied, Farm & Food 4.0


"Als entscheidende Schnittstelle zwischen Industrie und Endkunde stehen die Landmaschinen-Fachbetriebe Mehr als 400 Branchenvertreter trafen sich am Montag, 22. Januar 2018 auf dem vom Deutschen Bauernverlag im Rahmen der Grünen Woche ausgerichteten Digitalkongress „Farm & Food 4.0“ im bcc Berlin Congress Center. In der dritten Runde unter dem Motto stehend „Mitten in der Revolution – Chancen suchen für die Wertschöpfung von morgen“ gestalteten 16 hochkarätige Speaker mit Impulsvorträgen und Talkrunden über die digitale Zukunft der Agrar- und Ernährungswirtschaft das intensive Programm. Zu ihnen zählten u.a.: 

  • Stefan Hipp, Mitglied der HiPP-Geschäftsleitung
  • Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG
  • Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG
  • Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG
  • Helmut Schramm, Geschäftsführer der Bayer CropScience Deutschland GmbH

sowie Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands und Christian von Boetticher, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., welche den Kongress als ideelle Träger unterstützten.

Deutlich wurde: Soll die digitale Agenda vom Acker bis zum Teller aufgehen, muss die entsprechende Infrastruktur leistungsfähiger werden. Gleich zu Beginn des Kongresstages markierte Rukwied eine klare Forderung an die Bundespolitik: “Die großflächige Breitbandversorgung auf dem Land ist aktuell die größte Herausforderung. Und noch etwas: Die Daten müssen sicher sein und sie gehören den Landwirten.“ Auch, dass Effizienz und Vertrauen untrennbar zusammengehören, wenn die Digitalisierung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zum Erfolg werden soll, betonten gleich mehrere Redner des Fachkongresses.

Farm & Food 4.0 gilt mittlerweile in unserer Branche als der innovativste Digitalkongress in ganz Europa, dies wurde auch am heutigen Kongress wieder deutlich. Zum einen durch die hochkarätigen Referenten aus unterschiedlichen Fachbereichen, die Digitalisierung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft als eines der wichtigsten Themen unserer Zeit erkannt haben und die wir für die Veranstaltung gewinnen konnten. Zum anderen durch die begeisterten Teilnehmer. Als Veranstalter sehen wir uns in einer großen Verantwortung, Farm & Food 4.0 noch weiter auszubauen. Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist eine Revolution, die nur im Dialog – denn sie ist eine riesige Querschnittsaufgabe – gestaltet werden kann“ so Lothar Meier, Geschäftsführer der veranstaltenden Deutscher Bauernverlag GmbH. 

Vom Start-Up bis zum Weltmarktführer – die Speaker des „Farm & Food 4.0“
Bewusst setzten die Veranstalter bei der Zusammenstellung des Programms auf den abwechslungsreichen Mix aus etablierten Unternehmern, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung bereits gestellt haben, renommierten Wissenschaftlern, die sich mit der Thematik global befassen sowie internationalen Start-Ups, die immer weitere digitale Möglichkeiten entwickeln und wertvolle Impulse setzen. Dabei drehte es sich immer darum, wie Digitalisierung alle Bereiche der Landwirtschaft optimieren kann. 

„Digitalisierung durchdringt alle Lebens- und Geschäftsbereiche der Landwirtschaft“
Der optimale Einsatz von Düngemitteln oder optimale Bedingungen für Nutztiere in artgerechter Tierhaltung sind einfach zu verstehende Digitalisierungsthemen“, zählt Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur agrarheute und Moderator auf der „Farm & Food 4.0“ auf. „Aber es geht auch um digitale Genossenschaften, wie sich der Handel in Zukunft verändern wird, die Arbeit unserer Landwirte vom Feld an den Schreibtisch und Bildschirm verlegt wird und vieles weitere mehr. Die Digitalisierung durchdringt alle Lebens- und Geschäftsbereiche der Land- und Ernährungswirtschaft.

Auf der Farm „Farm & Food 4.0“ wurde die Digitalisierung bei den Teilnehmern aus ganz Europa außerdem auch direkt gelebt. Mit der Networking-App „Talque“ vernetzten sich alle Fachbesucher untereinander – und führen somit digital den Gedankenaustausch weiter.

Alle Informationen und das Programm des „Food & Farm 4.0“: www.farm-and-food.com
Der kommende Kongress Farm & Food 4.0 findet am 21. Januar 2019 im bcc Berlin statt.

 

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